Der aus der Erotik- und Erwachsenenunterhaltungsindustrie stammende Begriff bezeichnet historisch und kommerziell gelesene Trans*Frauen, deren Erscheinungsbild durch weibliche Merkmale wie Brüste, Styling und Körperform geprägt ist, während sie gleichzeitig männliche Genitalien behalten haben. Innerhalb bestimmter Fetisch- und Nischenkontexte etablierte sich die Bezeichnung als spezifisches Fantasie- und Inszenierungsformat für diese Kombination.
Die gesellschaftliche und queere Perspektive
Heute wird der Ausdruck in der breiten queeren und trans* Community überwiegend kritisch gesehen oder strikt abgelehnt. Viele betroffene Frauen empfinden ihn als verletzend und reduzierend, da er die menschliche Identität auf eine spezifische körperliche Beschaffenheit und sexuelle Verfügbarkeit reduziert, anstatt die Person als Ganzes zu respektieren.Aus diskriminierungssensibler Sicht gilt er daher als veraltetes und problematisches Stigmatisierungslabel.